24.06.2012 - 19:22
Frönsberg. Die vermisste 89-Jährige, nach der am Sonntag mit großem Aufwand gesucht worden ist, lebt nicht mehr.
Sie ist am frühen Montagmorgen nordwestlich der Hans-Prinzhorn-Klinik aufgefunden worden. Zur genauen Todesursache konnte die Polizei bisher keine Aussagen machen, weil eine Untersuchung durch einen Notarzt noch aussteht. Die intensive Suche war am späten Sonntagabend nach Einbruch der Dunkelheit zunächst eingestellt, am Montag kurz nach 5 Uhr aber wieder aufgenommen worden. Etwa zwei Stunden später machten Polizeibeamte dann den traurigen Fund.
In einer groß angelegten Suchaktion hatten Polizei, Feuerwehr und Mitglieder anderer Organisationen zunächst am Sonntag nach der Vermissten gesucht.
Die Seniorin hatte am Samstagabend gegen 22 Uhr die Hans-Prinzhorn-Klinik, in der sie stationär behandelt wurde, auf eigene Initiative verlassen und sich verutlich auf den Weg heim nach Bredenbruch gemacht. Dort war sie aber nicht angekommen. Am Sonntagvormittag meldeten ihre Angehörigen sie als vermisst.
Nachdem erste Nachforschungen kein Ergebnis gebracht hatten, wurde im Laufe des Nachmittags die Suche immer weiter intensiviert, zumal wegen des schlechten Wetters und den niedrigen Temperaturen die Sorge um den Gesundheitszustand der ansonsten offenbar körperlich rüstigen Frau wuchs.
Bis zum Abend suchten Männer und Frauen der Löschgruppen Frönsberg und Ihmert, der Johanniter, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Technischen Hilfswerkes und des Roten Kreuzes die Gegend rund um die Klinik ab. Dabei wurden unter der Koordination der Johanniter 32 Suchhunde eingesetzt. Einer der Hunde hatte offenbar kurzfristig die Spur der Gesuchten aufgenommen, dann aber wegen des starken Regens schnell wieder verloren. Am frühen Abend war dann auch noch eine Hubschrauber-Besatzung über Fröns geflogen, um auf freien Flächen Ausschau nach der Vermissten zu halten, während die Hunderführer vornehmlich in den Wäldern unterwegs waren.
Quelle: DerWesten.de