04.08.2016 - 16:23
Becke. Es war eine gigantische Unterstützung in Blau für die Feuerwehr in Rot: Ein Wasserwerfer der Polizei hat am Donnerstagnachmittag einen Fahrzeugbrand in der Becke bekämpft.
Autofahrer rieben sich in Anbetracht der ungewohnten Löschallianz und des riesigen Polizei-Fahrzeugs verwundert die Augen. Reiner Zufall hatte zu dem Einsatz geführt. Der „WaWe 10“ befand sich auf der Bundesstraße 7 auf der Rückfahrt von einer Einsatzübung im Steinbruch Emil im Hönnetal, als die Polizeibeamten das brennende Auto in der Einmündung Höcklingser Weg entdeckten.
Transporterfahrer bemerkte plötzlich Rauch in Kabine
Der Fahrer des VW Transporters hatte Rauch in der Fahrerkabine aufsteigen sehen und sein Fahrzeug noch am Straßenrand anhalten können, bevor der Motorraum in Flammen aufging. Die Polizeibeamten setzten ihren zehn Meter langen 31-Tonner rückwärts an den Brandort, um die Flammen mit dem Löschschlauch an Bord und dem noch gut gefüllten Tank voller Wasser zu bekämpfen. Zum Einsatz kamen aber nicht die drei Wasserwerfer, die mit 10 bar Druck bis zu 65 Meter weit spritzen können.
Die alarmierte Hemeraner Feuerwehr setzte für die weiteren Löscharbeiten noch einen Trupp unter Atemschutz ein. Trotz der zufälligen Löschhilfe brannte der Motorraum völlig aus.
Viele Bürger werden den „WaWe 10“ zum ersten Mal in Hemer gesehen haben. Rund 900 000 Euro kostet eines dieser Spezialfahrzeuge, das seit 2011 nach und nach die bisherigen Wasserwerfer ersetzt.
Quelle: DerWesten.de, Ralf Engel
Foto: privat